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Chaos Köchin

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Donnerstag, den 24. Oktober 2019
Pinxtos - Geburtstagsbuffet auf Barcelonisch

Jährlich, zum Tag X des wieder 1 Jahr Älterwerdens, stellt sich die Frage -  was wird diesmal auf das Geburtstagsbuffet gezaubert? 
Waren es sonst genau aufklügelte Strategien von Warm- und Kaltanteil mit verschiedensten Fleischarangements, Suppen, Aufläufen, Pasteten, Salaten, Wurst- und Käsecreationen sowie süßen Köstlichkeiten zu später Stunde bei Kaffe und Espresso, nahm sich die Idee für das diesjährige Buffet fast minimalistisch aus. 
Die Idee kam im Urlaub beim Schlemmen in Barcelonas Tapas Bar Orio im Barri Gotic, einem zur Altstadt gehörenden Stadtteil von Barcelona. 
Hier eröffnete sich ein Tempel von verschiedensten, äußerst creativ hergestellten und dazu sehr leckeren Pinxtos (Spieße). Die Pinxtos ähneln den Tapas in auffälliger Art und Weise, sind jedoch kleiner und werden auf einem Stück Brot mit einem Zahnstocher versehen, serviert. Dabei reicht die Bandbreite von traditionellen Pinxtos, wie Tortilla de patatas, Seranoschinken mit Manchego und Chorizo bis zu kleinen Haute cusine Experimenten mit Stopfleber, verschienedensten Meeresfrüchten, Fisch, Fleisch und Pasten. Dazu wird in der Regel Wein oder Bier getrunken, ich kann aber sagen, auch eine Sangria passt super. 
Da ich die spanische Sprache nur äußerst begrenzt beherrsche und die englisch übersetzten Menükarten die Zusamensetzung der Pinxtos nicht erahnen ließen, blieb nichts anderes übrig, als zu Hause ein wenig herum zu experimentieren. 
Und das kam an zwei Abenden dabei heraus. 


Empanadas mit Fleisch- und Mangoldfüllung, Russischer Salat,
Tortilla de patatas, Champignon mit Petersilie, Pinxtos mit Sardellen überbacken,
ein missglückter Versuch von Bacalhau


Empanadas mit Chorizo und Manchego sowie einer Lachs-Mozarella-Füllung,

Ich kann sagen, dass es mir und allen Gästen sehr gut geschmeckt hat und alles andere als minimalistisch war ;-)

Dienstag, den 21. November 2017
Erkältungsbekämpfungsprogramm a la Chaos- Köchin

Da ist es wieder- das fiese Kratzen im Hals, die dicken Mandeln, die jedes Schlucken zur Torture machen, die Nase, die kaum noch Luft durch lässt ....
"The same procedure as every year" und immer dann, wenn man`s so gar nicht braucht.
Es ist November, grau, nass, windig, mal angenehm mild, mal unangenehm kalt, die ersten Wintervorboten- also schlechthin die besten Voraussetzungen, um sich diesen ungeliebten Untermieter ins Haus zu holen. Was tun, wenn man nicht "Mutti anrufen", keine Tabletten und chemische Mixturen einnehmen will, um den Apotheker und andere Hintermänner glücklich zu machen. Ganz einfach, man besinne sich auf die guten alten Hausmittel, die zu Hauf in den Famlien überliefert sind. 
Ich kann euch sagen, ich habe es in 2 1/2 Tagen geschafft. Und das ging so.
Man pflücke oder bediene sich getrockener Kräuter und bereite daraus entweder Tee oder heiße Aufgüsse, dazu eine ordentliche Portion Vitamine und selbstgemachten Hollunderbeersaft und los gehts. 
Ich habe also tatsächlich durch das gute althergebrachte Inhalieren die Erkältung etwas eindämmen können. Dazu habe ich Salbei, Thymian, Rosmarin, Lavendelgrün, Duftrosenblüten, Lavendelblüten, Meersalz und etwas Eukalyptusöl in eine Schüssel gegeben. Alles etwas angestoßen, damit sich die ätherischen Öle noch besser entfalten können, mit kochendem Wasser aufgegossen, Handtuch drüber und Kopf drunter und immer schön atmen. Nebenbei bemerkt ist das auch eine wunderbare Kur für die, in dieser Jahreszeit strapazierte, Gesichtshaut. 



Danach gab es Salbeitee mit Ingwer, Zitrone und Rosenblüten bzw. heißen Hollunderbeersaft und einmal am Tag habe ich mir noch ein Tässchen Extragesundheit gegönnt. Und dafür nehmt ihr den Saft einer Zitrone. Vermischt diesen mit einer halben Tasse warmen Wasser. Dort gebt ihr 1 TL Honig und 1 TL geriebenen Ingwer (alternativ Ingwerpulver) hinein und runter damit. 


Freitag, den 16. Juni 2017
Die weißen und grünen langen Kerle

Spargelzeit!
Wie jedes Jahr, werden die langen weißen und grünen Stangen herangesehnt und dann jeder Tag genutzt, um sie zu verputzen. 
Ich bin dieses Jahr durch einen Fernsehbeitrag zum Spargelhof der Familie Tinneberg aus Sachsen Anhalt (Altmark) inspiriert worden, 
aus Spargel mal was anderes zu machen, als die klassischen Gerichte, die man so kennt.  Das Stichwort heißt- Spargelsalat. 
In dem Beitrag stellte die Hüterin der Spargelfelder einen Salat vor, der schon vom Hinsehen pure Esslust verbreitete. Ihr findet ihn unter 
dem Rezept Spargelsalat aus Sachsen Anhalt. Hier wurde grüner Spargel direkt vom Feld mit Physalis und Tomaten verarbeitet. Ich habe den Salat noch zusätzlich mit einer Handvoll Pflücksalat aufgepeppt. Ich muss sagen, dass ich nach dem ersten Probeversuch ganz begeistert war. 


Spargelsalat aus Sachsen- Anhalt

Denn ich bin eigentlich der reine Obstesser, will heißen, Obst in Kombination mit anderen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch oder Gemüse lasse ich gern stehen. Aber nach diesem Salat machte ich mich auf die Suche nach anderen Spargel-Obst-Variationen. Einige habe ich ausprobiert und euch hier bereit gestellt. Ihr findet sie unter Spargelsalat mit Erdbeeren und Buffalo di Mozarella oder Spargelsalat mit Pink Grapefruit und Avocado-Minze-Dressing. Ich denke mal, dass der Fantasie da keine Grenzen gesetzt sind und jeder ausprobieren sollte, welche Kombi ihm am besten schmeckt. Und ich glaube, alle Hüftspeckangsthaber sind damit auch gut bedient :-)


Spargelsalat mit Erdbeeren und Buffalo die Mozarella


Spargelsalat mit Pink Grapefruit und Avocado-Minze-Dressing

Eine vierte Spargel-Obst- Kombi möchte ich euch nicht vorenthalten. Auf die Idee hatte mich eine letzte verträumte Mango in meinem Obstkorb gebracht. 
Also nur noch grünen Spargel und Bacon dazugeholt und es konnte losgehen. Den grünen Spargel habe ich kurz geköchelt, dann mit je einer Scheibe Bacon umwickelt und kross gebraten. Die superreife und saftige Mango in dünne Scheiben  schneiden. den Rest pürieren. Dieses Püree habe ich mit Olivenöl, Feigensenf und weißem Balsamico verrührt und zum Spargel dazugereicht. uch eine tolle Kombi. Hier das Rezept, Spargel mit Bacon und Mango



Mein Mann, ein leidenschaftlicher Spargelesser, war übrigens von meinen diesjährigen Spargelvariationen sehr begeistert. 
Donnerstag, 27. April 2017
Nürnberg- 1001 Nacht im Frankenland

Es ist wirklich fast ein Jahr her, seit meinem letzten Bericht.
Also allerhöchste Zeit, mal wieder zu schreiben, zumal es einen leckeren Grund gibt.
Meine Faszination für die orientalische Küche ist allgemein bekannt und so dachte sich mein Mann, buchst du mal einen Orientalisch Kochkurs für dich und deine Frau in Nürnberg. Und das Ganze wurde als gemeinsames Weihnachtsgeschenk verpackt und nun "justerment" am 27.April 2017 in die Tat umgesetzt. 
Also ins Auto gesetzt, zackig die gut 500 km runtergerissen, etwas aklimatisiert und auf den Weg zur Kochschule "Cookionista" in die Wiesentalstraße gemacht.
Auf dem Programm stand ein interessant klingendes Menü:

- Humus mit warmen Fladenbrot 
- Scharfe Erdnuss- Suppe
- Huhn mit Orange und orientalischen Gewürzen
- gefüllte Tomaten mit Mugrabia
- Dattelkuchen mit Zimtcreme

Das musste natürlich ersteinmal gekocht werden und wurde anschließend mit Genuß verspeist. Dazu gab es gratis gute Tips von Steffen, unserem Koch, der uns hilfreich zur Seite stand. Ihr könnt dazu mehr unter der Rubrik "Andere Länder und Töpfe" Cookionista- ein Orientalisch Kochkurs im Frankenland lesen. 

Neben der Schlemmerei haben wir natürlich auch ein wenig Geschichte und Sehenswertes aufgenommen. So haben wir erstmal eine Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn gemacht, waren wir auf der Kaiserburg, haben die Altstadt erkundet, waren im Memorium und Prozesssaal zu den Nürnberger Prozessen sowie im Henkerhaus von Nürnberg. Das war schon sehr interessant und ziemlich beeindruckend. 
Gefallen haben mir auch die unzähligen kleinen Brücken, die über die Pegnitz führen. Es war so ein wenig Vendig-Flair. Vor allem auf der Fleischerbrücke, wo sich italienische Lebensfreude an drei wunderschönen Ständen breit machte. Es war für alles gesorgt, Vino und Prosecco, verschiedenste Antipasti, Pastavariationen, Pizzen, gefüllte Pannini und nicht zuletzt Dolce, Dolce, Dolce. Dort haben wir dann die Abende ausklingen lassen, auch wenn es ziemlich frisch war. 


Henkerstieg mit Henkerhaus- hier wurden die  damals Bäcker hinübergeführt und 
in die Pegnitz getaucht, wenn sie zu kleine Brötchen gebacken haben


Schwurgerichtssaal 600, in dem damals die Nürnberger Prozesse liefen


Weg hinauf zur Kaiserburg


Der Schöne Brunnen auf dem Marktplatz.
Wer dort den goldenen Ring dreht und sich etwas wünscht,
kann auf Erfüllung hoffen. Auf der Rückseite ist ein Ring befestigt,
nach dessen dreimaliger Drehung man irgendwann wieder nach 
Nürnberg zurückkommen wird. Den habe ich gedreht. 

Sonntag, 15.Mai 2016
Wildfond- 3 Stunden Arbeit, die sich wirklich lohnen

Vor einiger Zeit brachte mir mein Mann neben ein paar wunderschönen ausgelösten Rehrücken und Hirschbraten auch zwei riesige Knochen mit. 
Da ich zum damaligen Zeitpunkt noch keine Verwendung für die Knochen hatte, wurden sie mit dem Fleisch erstmal eingefroren. Denn eines war klar- daraus ließ sich irgendwann bestimmt ein guter Wildfond zaubern. 
An dieser Stelle sei gesagt, dass sich die Mühe, einen eigenen Fond herzustellen,  immer lohnt. Auch wenn ich, wie in diesem Fall etwas mehr als 3 Stunden damit beschäftigt war. Aber sind wir mal ehrlich, gebraucht werden wird  man nur am Anfang zum Anrösten der Zutaten und dann köchelt sich das Ganze  fast allein zum kulinarischen Genuss. 

Gestern war es dann soweit. Ich holte die Knochen aus der Truhe und ließ sie auftauen. Mein Mann musste sie dann in Schwerstarbeit zerkleinern. Suppengemüse, nebst Zwiebeln und Knoblauch hatte ich schon klein geschnitten und die Gewürzmischung lag auch parat.
So sah das Ganze dann im Rohzustand aus.



Der Ofen wurde auf 200 Grad vorgeheizt und die Knochen in einem Bräter gelegt und hineingeschoben, um etwa 20 min von allen Seiten angeröstet zu werden. Danach kam das Gemüse für weitere 10 min mit hinein. Damit war die Herd-Indoorzeit beendet und der Bräter kam auf den Herd, wo die geröstete Masse mit Tomatenmark angeschwitzt wurde. 
Alles mit etwa 1/4 Liter Rotwein abgelöscht und schön einkochen lassen. Das Ganze habe ich noch 2 mal wiederholt. 
Die Masse wurde dann in einen größeren Topf gegeben und mit so viel Wasser aufgefüllt, dass die Knochen bedeckt waren. Nachdem alles einmal aufkochte, habe ich die Gewürze dazugegeben und alles eine Stunde leise köcheln lassen. 
Nach der Stunde wurde alles durch ein Passiertuch gegeben und fast fertig war der Fond.
Fast fertig- weil ich ihn am nächsten Tag um die Hälfte habe einreduzieren lassen. Und erst dann bin ich ans abschmecken gegangen.
Und fertig war ein super leckerer Wildfond. 



Diesen habe ich nämlich für meinen Rehrücken gebraucht, den es am Sonntag gab. 
Dazu habe ich die Rehrückenstücken einfach gesalzen und in Butterschmalz kraftig angebraten. Danach noch für 15 min in den Ofen bei 180 Grad. Anschließend noch 10 min in Alufolie entspannen lassen und mit Kartoffeln und frischem Spargel serviert- eine schöne Mittagsmahlzeit. Pfeffer bitte erst nach dem Braten dazugeben, da er sonst verbrennt. Dazu passt natürlich ein Gläschen Rotwein. 



Freitag, 05. Januar 2016
Mühlviertler Erdäpfelbrot mit Leinsamen



Beim Schmöckern in diesem Block "ziiikocht...was" wurde ich auf das Mühlviertler Erdäpfelbrot der Familie Rachinger aufmerksam. 
Zum Einen wollte ich mal ein Brot mit Kartoffeln machen, zum Anderen fand ich die Brotgewürzkomposition ganz spannend. 
Und auch die Herstellung hörte sich eher unkompliziert an. 
Da ich nicht alle Zutaten vorrätig hatte, habe ich das Brotgewürz etwas abgeändert. Laut Rezept waren hier Anis,-Fenchel,- Koriander und Kümmelsamen gefordert. Ich habe den Anis gegen Bockshornkleesamen ausgetauscht und alles kurz angemörsert. Und da war er schon- dieser intensive und tolle Geruch. Der Geruch stieg mir auch während des Knetens ständig in die Nase, so dass ich schon sehr gespannt auf das gebackene Brot war. 
Eine kleine Veränderung habe ich noch vorgenommen. Anstelle von 500 g Weizenmehl habe ich nur 450 g davon genommen und den Rest mit 50 g Dinkelvollkornmehl  ergänzt. 
Der Teig war nach dem 5-minütigen Kneten leicht klebrig, aber sehr schön weich. 
Ich hatte meinen Herd kurz auf 40 Grad hochgeheizt und den Teig dann dort etwa 1 Stunde gehen lassen. Der Teig ist förmlich explodiert. 
Danach wurde er auf einen bemehlten Brotschieber gestürzt und zu einem Rechteck flachgedrückt. Dann habe ich ihn von allen vier Seiten her nach innen gefaltet und, auf dem Saum liegend, gehen lassen. 
Da mein Herd nicht so schnell die geforderte Hitze erreicht hatte, blieb das Brot etwa 45 min liegen und ging wieder wahnsinnig auf (leider habe ich keine Bilder davon gemacht). Dann 45 min gebacken bei Ober- und Unterhitze und fertig war ein super weiches Brot mit einem wirklich intensiven Aroma. 
Samstag, den 16. Januar 2016



Heute habe ich mal wieder etwas aus der Familientraditionsküche gekocht- Borscht.
Borscht ist eine Suppe, die traditionell mit roter Bete zubereitet wird und vor allem in Ost- und Ostmitteleuropa sehr verbreitet ist.
Aber auch aus der kaukasischen Küche kenne ich Borscht und wurde zu Hause oft von Mutti gekocht:-) Borscht hat einen ganz unverwechselbaren Geschmack, der nicht zuletzt nur von der roten Bete kommt. Daneben gehören  noch Kartoffeln, Weißkohl, Möhren, Zwiebeln, Tomaten oder Tomatenmark, Knoblauch und Rindfleisch in die Suppe. Selbst Paprika könntet ihr noch mit dazugeben. Verfeinert wird die Suppe mit reichlich Pertersilie und Dill. Sie wird mit saurer Sahne oder Schmand (Smetana) serviert. 
Das letzte Mal habe ich sie vor einigen Jahren bei meiner Tante Vera in Tambow gegessen. Sehr lecker, auch für nicht-rote Bete-Esser.
Sonntag, 10. Januar 2016



Nach  meinen ersten gut gelungenen verschiedenen Hefebroten, wolte ich mich mal an ein Sauerteigbrot wagen.
Ich habe vor einigen Tagen beim Stöbern im "Brotbackliebe-Foodblog" ein Rezept für ein Schwarzbrot gefunden, das sich 
unkompliziert anhörte und sehr lecker aussah. Also bin ich losgezogen, um die Zutaten zu besorgen. 
Als ich dann loslegte, stellte ich fest, dass mir eine Zutat fehlte und eine andere in nicht genügender Menge vorhanden war.
Ich wollte es  aber unbedingt backen und so überlegte ich, wie ich die kleinen Defizite überwinden konnte. Ich habe das Grundrezept etwas umgewandelt, indem ich nur eine Art Sauerteig verwendete, etwas mehr Hefe dazugab und fehlende Weizenkörner durch Weizenvollkornmehl ersetzte.
Alles gemischt und kräftig durchgeknetet. Das war schon ein wenig Schwerstarbeit bei 1, 5 kg Masse. Der Teig war etwas klebrig, was mich etwas irritierte, da meine letzten Brote alle etwas fester waren. Interessant war auch, dass keine Gehzeit angegeben war.  Also nur kneten, in die Backform setzten und ab in den Ofen. 
Und so war ich nach den 3 Stunden Backzeit natürlich sehr gespannt, ob meine Rechnung aufgegangen war. 
Ich habe das Brot am nächsten Morgen voller Erwartung aufgeschnitten und war mit dem Aussehen mehr als zufrieden. 
Und so wurde es gleich zum Frühstück verkostet. Und was soll ich sagen. Toller Geschmack, gute Konsistenz, knusprige Kruste und ein Sattmacher. 
Ist nicht schwer, also einfach schnell nachmachen!


Sonntag, 20. Dezember 2015



4. Advent und noch 4 Tage bis Weihnachten. 
Ein guter Grund, schon mal ein Weihnachtsessen zu kochen. Die Idee dazu fand ich bei "HIGHFOODALITY". 
Das Rezept hörte sich sehr interessant und lecker an, insbesondere die Glühweinsoße zum Fleisch. 
Mit Ente bzw. deren Brust hatte ich bis dato noch keinerlei Erfahrung. Die Zubereitung laß sich nicht  kompliziert und so kaufte ich die Zutaten ein und los ging`s. Den Glühwein hatte ich schon einen Tag vorher gemacht. Den gibt es bei mir sowieso nur aus eigener Herstellung. 
Die Kartoffeln und der Rosenkohl waren schnell gekocht und ließen sich wunderbar zu dem Stampf verarbeiten. 
Die Brust habe ich wie beschrieben angebraten und in den Ofen gesetzt. Ich war schon etwas aufgeregt, ob das Fleisch auch schön rosig sein würde. Aber ich kann sagen, meine erste Entenbrust ist super gelungen und schmeckte in Komposition mit den anderen Beilagen sehr gut. Vor allem der geschmackliche Gegensatz zwischen der Brust und der Soße war ein Knaller.  
Mein Tip- unbedingt nachkochen!
Samstag, 19. Dezember 2015



Der Winter mit seiner weißer Pracht und der klirrenden Kälte läßt dieses Jahr zwar auf sich warten, aber kein Glühwein in der Adventzeit- undenkbar. 
Auch hier gibt es sicher eine Menge von Arten der Zubereitung. 
Ich verwende immer Zitronen, Orangen und die klassischen Gewürze, Nelken, Zimt, Sternanis, Kardamon und Vanillezucker. Zusätzlich habe ich diesmal noch Pimentkörner und Muskat hinzugefügt. Auch ein Schuß Rum oder andere Alkoholität sollten nicht fehlen. Wobei ich auch gern zu den Likören greife, die ich im Sommer mit den eigenen Früchten angesetzt habe. 
Wenn ihr einen Rumtopf angesetzt haben solltet, eignen sich die Früchte  auch hervorrragend als Zugabe zum Glühwein. 
Und ich kan euch sagen, er schmeckt auch bei +13 Grad:-)
Samstag, 07. November 2015
Türkischer Teller a la Chaos-Koechin




Die Sommerzeit ist vorbei, es nahen die grauen dunklen Tage (obwohl wir uns bisher über den Herbst wirklich nicht beschweren können), wieder Zeit, den Herd mal öfter anzufeuern.
So heute geschehen. Auf dem Mittags-Speiseplan stand "Türkischer Teller"  mit 6 Köstlichkeiten. 
Die Idee für das Hähnchen-Kebab habe ich mir bei "Nesrins Küche" geholt. Aber wie immer, habe ich dann meinen eigenen Kopf durchgesetzt.
Traditionellerweise wird ja Kebab im Brot gereicht. Ich habe statt dessen auf andere Beilagen oder Mezze zurückgegriffen. Kisir, den türkischen Bulgursalat kennt ihr ja schon. Neben Kisir gab es noch Tomaten-Schmand-Kartoffeln mit Schafskäse, einen Joghurtdip mit Gurke und Minze, Auberginentahini und ein Auberginen-Paprika-Tomaten-Gemüse
Alles in allem ein vollwertiges Mittagessen und sehr lecker, da wieder einer meiner Lieblingsgewürze zum Einsatz kam- Kreuzkümmel. 
Sonntag, 05. Juli 2015
Johannisbeeren Ernte 2015



Mein erstes Gartenobst ist abgeerntet- die schwarze Johannisbeere. 
Ich hatte dieses Jahr meine Pflanzen teilweise umgesetzt, weil sie zu eng standen. Und das haben mir zwei meiner drei Sträucher leider etwas übel genommen. Also war die Ernte diesmal etwas dürftig, ich denke mal so etwas über 2 kg. Aber egal, die schwarzen Kugeln wurden trotzdem verarbeitet, zu Johannisbeer-Likör, Johannisbeer Warenje und Johannisbeer-Rosen-Marmelade



Warenje (Смородина варенье) ist ein Familienrezept. Ihr müsst euch darunter eine Art Konfitüre vorstellen, die eine noch recht zähflüssige Konsistenz hat. Im Kaukasus wurde und wird diese Konfitüre zum Süssen von schwarzem Tee genutzt. Ich kenne das noch aus meiner Kindheit und meinen Besuchen bei meiner Familie in Baku. Meine Mutter schenkte mir im vergangenen Jahr einige Gläser Warenje und hat so die Erinnerung geweckt und natürlich das nachkochen. 
Ihr könnt die Warenje direkt in euer Teeglas geben und den Tee aufgießen oder ihr schüttet etwas heißen Tee auf eine Untertasse, schlürft ihn ab und esst die Warenje löffelweise dazu. Der Sinn der Untertasse besteht einfach nur darin, den Tee schneller abkühlen zu lassen. 

Die Johannisbeer-Rosen-Marmelade habe ich erstmalig und eher experimentell gekocht. Ich kam auf die Idee, als die Warenje so vor sich hin köchelte.
Ich hatte einfach etwas Konfitüre abgezweigt, ein paar meiner Duftrosen dazugetan  und etwas Rosenwasser untergemischt, da das Aroma der Rosen nicht ausreichte. 


Zutaten für die Johannisbeer-Rosen-Marmelade

Die schwarze Johannisbeere ist ziemlich aromatisch und stark im Geschmack, so dass ich es ziemlich schwierig finde, eine Partnerfrucht zu finden, die nicht untergeht. Ich glaube mit der Rose hat es ganz gut geklappt. Das Ergebnis hatte mich überzeugt.


Die gekochten Johannisbeeren vor dem Durchdrücken durch`s Sieb

 
23. Juni 2015
K 4 Treffen 2015 in Müllrose



Am vergangenen Wochenende (19.06.-21.06.2015) durfte ich der Gastgeber für zwei sehr liebe Freunde aus meiner sportlichen Vergangenheit, dem Kanurennsport, sein. Unsere dritte Freundin im Bunde musste leider ganz kurzfristig absagen, worüber wir alle sehr traurig waren. 
Und wie das so ist, im Zeitalter der modernen Kommunikation, haben wir uns nach über 30 Jahren auf Facebook wiedergefunden. Da ich  freizeitmäßig auch heute noch im Kanurennsport unterwegs bin, entstand bei uns der Wunsch, mal wieder gemeinsam ins Boot zu steigen und zu paddeln. Und so war sehr schnell ein Termin gefunden, sich auf meinem Paddelgewässer zu treffen und ein paar Kilometer der wunderschönen Landschaft des Oder-Spree-Kanals zu genießen. 
Am 20.06.2015 ging es dann los. Wir trafen uns in der Bootsvermietung Schlaubetal in Müllrose, die nicht nur für gute Wanderkajaks, sondern auch für eine ganz besondere Gastfreundschaft bekannt ist. Hier stärkten wir uns zunächst bei einem kleinen rustikalen Picknick mit selbstgebackenem Foccacia, Seranoschinken, getrockneter Pflaume im Speckmantel, würzigem Käse und Camenbert sowie einem Mozzarella Caprese. Ein paar Überbleibsel des arabischen Abends vor Vortag waren auch dabei, aber dazu später mehr.



Nach der Stärkung ging es dann auf Schlängelwasserpfaden  für ca. 12 km die Drahendorfer Spree hinunter.  Hier herrscht Motorbootverbot und eine absolute Stille. Und so konnten wir neben einem Eisvogel und einem Kranich auch tolle Uferlandschaften sehen. Die Drahendorfer Spree ist sehr, sehr kurvenreich, so dass auch beim Paddeln, keine lange Weile aufkam und wir nach jeder Biegung gespannt waren, was uns wohl erwarten würde.


Hatte so ein bisschen was von Mangrovenwald


Leider meinte es der Wettergott auf dem letzten Kilometer nicht mehr gut mit uns- Regen


... und dann wieder wunderschöne Spiegelung

Der Tag klang dann mit einem gemütlichen Grillen, ein paar Gesangseinlagen und auch einem  Tänzchen zu später Stunde in der Bootsvermietung Schlaubetal aus. 
Natürlich habe ich den Anlass genutzt, als Chaos- Koechin meine Freunde lecker zu bekochen. Das ist durch viel Arbeit in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Für den Freitagabend hatte ich die Idee für einen arabischen Mezze-Abend . Dazu hatte ich verschiedene Mezze schon einen Tag früher  vorbereitet. Dabei bin bei den Klassikern, Auberginenmus, Tabouleh, Humus, Schafskäsecreme mit verschiedenen Kräutern und  Muhammara geblieben. Das Chaos mit Biss bestand dann aus  Lula Kebab und Hähnchenschenkel mariniert in Granatapfelmelasse. Und so sah es dann auf unserem Tisch aus.


Die Rezepte findet ihr im Rezepteindex

Und so ist ein wunderschönes Wochenende mit vielen Aktionen, interessanten Gesprächen und gutem Essen ist mal wieder viel zu schnell vergangen. 
Sonntag, 21. Juni 2015



Auch wenn nun schon fast ein Monat zwischen unserem diesjährigen Mai- Kurzurlaub  und meinem Schreiben liegen, möchte ich euch dieses Erlebnis nicht vorenthalten. Es verschlug uns, wie auch letztes Jahr,  an die polnische Ostseeküste. Diesmal  in das kleine ehemalige Fischerdorf Dabki in Westpommern. Wir bezogen Quartier in einem sehr schönen Wellnesshotel und eroberten von hier aus die langen Sandstrände der Ostsee, die kleinen angrenzenden Dörfer, die entfernteren Städte, Naturschauspiele, den nahe gelegenen Buckow See und natürlich die polnische Küche mit einigen ihrer Facetten. Wir nutzen immer die letzte Maiwoche, da zu dieser Zeit noch keine Saison ist und die Badeorte erst aus ihrem Winterschlaf erwachen. Man kann zu dieser Zeit noch allein an den langen Stränden laufen und die wohltuende Ruhe genießen. Die Saison geht dann etwa 2 Wochen später los und die vielen Unterkünfte, die dort zur Verfügung stehen, lassen erahnen, dass hier im Sommer mächtig was los ist und die Strände und Gaststätten hoffnungslos überfüllt sind. 
Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut einfach mal im Menue unter  "Andere Länder und Töpfe " hinein.
 






Samstag, 16.05.2015

Da ist sie schon wieder in vollem Gange die schöne Spargelzeit.
Ich wolte mal nicht den klassischen Spargel mit Sauce Hollondaise, Spargel mit Schinken oder Spargel gebraten mit Semmelbrösel und habe eine Variation gefunden, die mir und meinem Mann, einem begeisterten Spargelesser, sehr gut gefallen hat. 
Man nehme weißen Spargel, den man ganz herkömmlich zubereitet, und da steht jedem frei, ob lang, halbiert oder geviertel. 
Anstelle der Sauce Hollondaise gab es  karamelisierte leicht geschmolzene halbierte Kirschtomaten, die mit einem kräftigen Schuß Balsamicoessig abgelöscht wurden. Die Süße des Zuckers, ich habe Braunen verwendet, und die Säure geben einen unwiderstehlichen Geschmack, der sich auf dem Spargel wunderbar entfaltet. 
Und dazu mal keine Kartoffeln, sondern mit Schinken gefüllte gratinierte Crespelle. 
Probiert es unbedingt!!!


Freitag, 01. Mai 2015

Heute habe ich mich das erste mal an Lamm herangetraut. Dazu hatte ich wunderschöne Lammkoteletts erstanden. Nun stand die Frage- wie bereite ich diese zu. Auf diversen Kochseiten im Internet fand ich den Tip, die Koteletts vor der Zubereitung zu marinieren. Also habe ich mir überlegt, was zum Lamm passen könnte. Olivenöl passt immer, ein wenig Säure müsste dazu- also etwas Aceto Balsamico und als Frischekick habe ich Zitronenabrieb genommen. Dann einfach ein paar mediterrane Kräuter, wie Thymian und Rosmarin und Majoran hinzugefügt und zum Schluß natürlich Knoblauch. Das habe ich alles gut vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, großzügig auf die Koteletts gestrichen und den Rest darübergegeben. Die Scheiben sollten mindestens 3 Stunden marinieren. Ich hatte leider etwas weniger Zeit und habe etwa 1,5 Sunden mariniert, wobei ich die Koteletts ab und zu mal gedreht habe.

 

Dann wurden die Koteletts mit der anhaftenden Marinade kurz aber kräftig von beiden Seiten angebraten. 



Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Koteletts waren zart rosa im Kern und sehr zart.



Zu den Lammkoteletts hatte ich Rosmarinkartoffeln und grüne Bohnen gemacht. Die Kartoffeln hatte ich dafür geviertelt und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarinnadeln mariniert, auf ein Backblech gegeben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 20 min gebacken. Die Bohnen habe ich mit Bohenkraut bissfest gekocht und anschließend in Butterschmalz gebraten. 
Als kleine Zugabe gab es zwei Quarkvariationen. Die erste mit Knoblauch, Gurke und Salz- Tsaziki. Die Zweite mit Gurke, Salz, Pfeffer, getrocknete Minze und etwas Zitronenabrieb. 



Samstag, 18. April 2015

"Ein Brot für Anfänger"- so beschreibt es die Autorin des Blogs "Hefe und mehr". Ich muss dazu sagen, dass ich dieses Rezept schon für mein erstes Brot genutzt habe. Aus Ermangelung der richtigen Mehlsorte und der Haferflocken hatte ich da allerdings ein Dinkelmehl verwendet und war etwas skeptisch, ob das Brot auch so gelingen würde. Aber, wie ihr lesen konntet, hatte alles gut geklappt.
Jetzt hatte ich die richtigen Zutaten und wollte ausprobieren, ob es wirklich so einfach zu backen war, wie die Autorin versprach. Denn hatte mich bei meinem ersten Brot die etwas weiche und klebrige Konsistenz des Teiges beunruhigt, war es beim zweiten Brot die etwas feste Konsistenz des Teiges. Ich hatte da schon meine Bedenken, ob der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen würde. Am Morgen sah ich nach und wurde mit einer dicken Kugel, die um das 2,5- fache gewachsen war, belohnt. (Oh, habe vergessen, ein Foto zu machen) Nun dasselbe Prozedere, Brot flachdrücken und nach innen falten und 1,5 Stunden ruhen lassen.


Hier derTeig nach den letzten 1,5 Stunden Ruhezeit.

Auch hier war mein Teig nicht faul und dehnte sich nochmals ordentlich aus. Danach ging es wieder ab in den Ofen. Nach den 50 min Backzeit ein schönes Ergebnis.


Diesmal nicht zu flach.

Die Neugierde siegte und so wurde das Brot aufgeschnitten und gleich mit Butter (ganz dick) und Salz und Pfeffer genossen. Mehr braucht es wirklich nicht bei einem noch warmen Brotkanten. Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich schon auf`s nächste Brot:-)

   

Ihr könnt dieses Grundrezept nehmen und mit Zutaten eurer Wahl aufpeppen. Ich habe bereits dieses Brot mit Wallnüssen und mt Speck und Zwiebeln gebacken. Vorstellbar wären auch verschiedene Kräuter oder Oliven und getrocknete Tomaten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. 
Freitag,17. April 2015

Eierfrikasse, wer von uns "DDR-Kindern" kennt das nicht:-)
Ein typisches Rezept aus der Küchenspeisung von Schule und Kindergarten. Viele haben dabei lange Zähne bekommen. ich aber habe es geliebt.
An dieser Stelle muss ich mich mal als damaliger Küchenspeisefan outen. Die Idee der Versorgung der Schüler mit einem Mittagessen war gut, auch wenn man manchmal mit laut knurrendem Magen noch eine halbe Stunde anstehen musste, weil gerade die ganze Schule Mittagspause hatte (und Hunger kann ganz schön böse machen:-)). Mir fällt da jedenfalls nicht wirklich ein Gericht ein, dass ich nicht mochte. Ach doch, die sogenannte "Tote Oma" oder anders gesagt "Grützwurst", auch heute noch kein Muß für mich.  
Heute habe ich mich an die guten alten Zeiten zurück erinnert und einfach mal dieses Eierfrikasse gemacht. Ihr werdet in diversen Kochbüchern und Webseiten eine Menge vielfältiger Rezepte dazu finden. Das ist ja auch das Gute. Man kann sein Frikasse gestalten, wie man es möchte. Mir hat es super gut geschmeckt und wirklich die Kindheitserinnerungen aufleben lassen. Probiert es einfach mal. 

Mittwoch, 15. April 2015

Ich bin ein leidenschaftlicher Brotesser und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, es mal selbst zu probieren. 
Vor einigen Jahren hatte ich einen Brotbackautomaten bekommen und damit auch eine ganze Menge gebacken. Irgendwann ließ dann die Qualität des Backgutes nach und das Gerät landete in einer entfernten Ecke der Küche. 
In den letzten Tagen, beim Schmöckern nach neuen Blog`s, stieß ich dann auf "Hefe und mehr", "Plötzblog" und "Ketex-Der Hobbybrotbäcker" und konnte mich nicht nur zu tollen Brotrezepten belesen, sondern auch viele Tips zum richtigen Umgang mit Hefe und Mehl mitnehmen. An dieser Stelle mal vielen Dank dafür:-)
Kompliziert hörte sich das nicht an und so wurden die Zutaten besorgt und los ging`s. Aber, wie auch sonst, habe ich mir nur die Anregung geholt und das Rezept etwas abgeändert. Da ich üblicherweise mit Hefeteig auf "Kriegsfuß" stehe, war ich schon ziemlich gespannt, ob aus meiner grauen Masse auch wirklich ein Brot werden würde. 


Das war der Teig vor seiner Nacht im Kühlschrank

Dazu musste der Teig erstmal über Nacht in den Kühlschrank, um zu gehen. Im Kühlschrank?? Bisher dachte ich, dazu würde Wärme benötigt werden. Und er ist wirklich aufgegangen. Ich habe ihn dann weiter zu der Form eingeschlagen, die dann später in den Ofen sollte. Diese musste noch einmal 1,5 Stunden gehen, aber diesmal im Warmen. 


Und so sah der Teig nach den 1,5 Stunden aus. 

Insgesamt war mir der Teig immer noch zu klebrig. Und so habe ich wirklich gespannt die ersten 10 Minuten vor meinem Ofen gesessen und geschaut, was sich dort im Innern tut. 


Nach 5 min- es tut sich was. Die Kugel wird größer.

Und was soll ich euch sagen, JAAAAA, es hat geklappt. Es ging ganz allmählich auf, blieb zwar insgesamt etwas flach, aber die Krume war locker und fluffig.
 
  

Das Beste, nämlich den Kanten, habe ich dann noch warm mit einem leckeren vegetarischen Brotaufstrich gegessen, den uns der Osterhase (meine Tochter) brachte.



Für`erste Mal fand ich es super gelungen. Jetzt heißt es weiter üben und rumtüfteln. Ihr werdet davon lesen.
Dienstag, 14.April 2015

Griechenland trifft Orient. So könnte das Motto des Gerichtes lauten, dass ich für euch gemacht habe.
Dabei habe ich mich bei der Auswahl der Zutaten an beide Küchen gehalten. 
Bei mir lag noch Hackfleisch im Kühlschrank, das auf seine Zubereitung wartete. Daneben habe ich noch ein Päckchen Feta und eine angefangene Packung schwarze getrocknete Oliven gefunden. Somit war klar, dass es hier in Richtung griechische Küche geht. 
Also habe ich das Hackfleisch zunächst klassischerweise mit Ei, Semmelbrösel, Salz, Pfeffer und Zwiebel gemischt und als griechische Note noch Thymian, Oregano, Knoblauch und Ouzo dazugegeben. 



Daraus habe ich mittelgroße Röllchen geformt und diese mit Feta und schwarzen Oliven gefüllt. Das Ganze dann ordentlich angebraten und in einer arabisch angehauchten Tomatensoße mit Zimt, Cumin, Kreuzkümmel und Paprika geschmort. 
Dazu habe ich ein Gewürzcouscous gemacht. Meine Gewürzmischung bestand aus Kreuzkümmel, Cumin, Zimt, Ingwer, Paprika und etwas Salz sowie einer Prise Chilli.



Und als I-Tüpfelchen noch etwas Sumach auf den Couscous- fertig.  
Montag, 05. April 2015

Saltimbocca alla romana, nach römischer Mundart als  "Spring in den Mund" bekannt,  ist eine Spezialität der römischen Küche. Sie besteht aus gebratenem Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei. 
Ich habe heute ein wunderschönes Kabeljau Loin Filet ebenso verpackt. 



Dann habe ich Butter in der Pfanne geschmolzen und einige Salbeiblätter darin geröstet. In dieser Salbeibutter wurde das Filet dann bei mittlerer Hitze gebraten.  Da das Filet ziemlich dickfleischig war, habe ich vorsichthalber einen Deckel auf die Pfanne gelegt. Das Ergebnis war ein Filet, dass zart und saftig war und ein leichtes Salbeiaroma hatte. Der Schinken war nicht zu kross gebraten. 
Perfekt. 



Dazu habe ich Zuckerschoten und eine Knoblauchzehe in der Pfanne angebraten und mit Sojasoße abgelöscht. Dann noch mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt und in einem Parmesamkörbchen serviert. Für die Körbchen habe ich Parmesan gerieben und auf Backpapier  großzügig kreisförmig verteilt. Bei 175 Grad Umluft 10 min zum Schmelzen gebracht und dann auf Schälchen gestürzt, so dass ein Körbchen entsteht. 
 
  

Als Dessert passte ein Brot- Butter- Pudding mit Vanillesoße.
Dafür wird Rosinenbrot in Butter gebraten und in eine Auflaufform gelegt. Mit Zucker und gerösteteten Mandeln bestreuen und die zweite Rosinenbrotschicht darauf legen und wieder zuckern. Jetzt Milch mit Ei verqirlen, etwas Vanilllezucker dazugeben und über das Brot gießen. Im Ofen bei 175 Grad Umluft etwa 1 Stunde backen. Zum Schluß mit Vanillesoße genießen.

Sonntag, 04. April 2015

Ostersonntag- mal wieder eine gute Gelegenheit, einen schönen Braten auszuprobieren. Diesmal Kalbsbraten. Dazu hatte ich ein wunderschönes handliches 1300 g Stück erstanden. Ich muss gestehen, bei so gut aussehendem Fleisch habe ich immer das Bedürfnis, diesem Stück eine besonders tolle Behandlung zukommen zu lassen und bin auch immer etwas aufgeregt. Also ging ich zunächst auf die Suche nach einem Rezept bzw. einer Idee für diesen Sonntagsbraten. Und bin auch fündig geworden. Die Idee, den Braten mit Portwein zu garen, fand ich sofort toll. Ich mag Portwein ungemein, warum nicht damit kochen. Dazu kamen noch Rosmarin, Thymian sowie etwas Wurzelwerk und die üblichen Gewürze, wie Piment, Wacholder und Lorbeer. Und ab in den Ofen bei 120 Grad für ursprünglich 4 Stunden. Niedergaren heißt dieses Verfahren und ich hatte es vor Kurzem schon bei einem Lendenbraten ausprobiert.



 Das Ergebnis hatte mich damals überzeugt und so habe ich es hier auch ausprobiert. Nach 3,5 Stunden war das Fleisch dann schon so weich, dass es förmlich auseinanderfiel. Der Geschmack war durch die Gewürzmischung sehr gut. 



Dazu habe ich Möhren-Kohlrabigemüse gemacht, dass ich in Backpapier im Ofen gegart habe. Ganz unkompliziert etwas Salz, Pfeffer, Olivenöl und Petersilie dazu und fertig. Eine wirklich einfache, aber wunderbar nach Gemüse schmeckende Beilage.

  
Sonntag, 22. März 2015

Ich wollte die Rouladen mal nicht klassischerweise mit Sauerkraut oder Hackfleisch füllen. Da hörte sich eine Birnen- Gorgonzola- Füllung interessant und sehr lecker an. Diese Kombination kannte ich bisher nur von gemütlichen Racletteabenden oder schönen Käsebuffets. 
Bekannterweise ist Käse aber ziemlich flüchtig beim Kochen und so war es wichtig, die Roulade so zu verschließen, dass der Gorgonzola auch da bleibt, wo er war. Ich habe eine kräftige Birnensorte genommen- eine Abate Fetel. Sie war saftig, noch leicht fest, von einer angenehmen Süße und einem wunderbaren Birnengeschmack. Der Gorgonzola war ein Dolce. Das ist auch die Sorte, die ich üblicherweise für Gorgonzolasoße nehme. Jetzt hatte ich also eine fruchtig- süße und eine herbe Geschmacksnote im Fleisch. Fehlte noch etwas Kräftiges- also einfach eine Scheibe Schinkenspeck mit rein und alles mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss gewürzt. Das I-Tüpfelchen war dann der Riesling, mit dem die angebratenen Rouladen abgelöscht wurden. 
Dazu habe ich Speckbohnen gereicht. War sehr lecker.

Montag, 16.März2015

Stichwort- arabisches Gebäck. Es muss nicht immer süß sein. 
Bademli Kurabiye- ein türkisches Gebäck, dass man pur oder gefüllt genießen kann. Es handelt sich hier um ein Mandelgebäck, dass man sehr schnell und unkompliziert backen kann, auch, wenn der Gast schon vor der Tür steht. Ich habe es ausprobiert, als meine Tochter vor der Tür stand. Dabei habe ich mich für zwei süße Füllungen entschieden. Zum einen habe ich eine halbe getrocknete Softfeige  und zum anderen Dattelmus genommen. Für das Mus habe ich die Datteln vorher in Mirabellenlikör weich gekocht, bis eine marmeladenähnliche Konsistenz vorhanden war. Abkühlen lassen und rein in die Teigkugeln.
Und wenn dann diese kleinen runden Köstlichkeiten frisch aus dem Ofen kommen, noch warm, weich und duftend zusammen mit Gewürztee serviert-  kann es nur noch ein schöner Nachmittag werden. Und ich kann euch versprechen, man kann sich nur mit Mühe beherrschen, nicht alles aufzuessen. 

Sonntag,15. März 2015



Heute bin ich mal wieder seit langem in der toskanischen Küche. Habe ein wenig in meinem italinischen Kochbuch gestöbert und bin fündig geworden. Ein auf dem Ofenrost gegrillter Schweinebraten mit einer interessanten Gewürzkombination aus Rosmarin, Knoblauch, Zitronenthymian, Zitronenabrieb, Meersalz, Nelke und Fenchelsamen. 



Diesmal also nichts Geschmortes. Ich war schon etwas aufgeregt, ob der Braten möglicherweise nicht zu trocken wird. Ich kann euch jetzt schon sagen, er ist gelungen. Der Kern war ganz leicht rosa und zart. Der Duft, der durch die Küche ging, war toll. Ein Gemisch aus Rosmarin, Zitronenthymian und Salbei. 
Dazu habe ich Wirsinggemüse und in Salbei-Knoblauchöl geschwenkte Kartoffelspalten gegeben. Abgerundet mit einem Schlückchen Pinotage. Ein schönes Sonntagsessen.

 
Mittwoch, 25. Februar 2015

Ich liebe Curry`s. Und da ich just an diesem Tag Appetit darauf hatte, die Zutaten zu Hause waren, ging dann alles sehr schnell. 
Fleisch anbraten, Gewürz dazu und fertig. Die Würze des Fleisches zusammen mit der Süße der Rosinen und dem Salzigen der Erdnuss haben das Curry sehr schmackhaft gemacht. Dann als Frischekick die Lauchzwiebeln- perfekt.

Dazu wollte ich mal keinen Reis essen. Statt dessen habe ich Couscous gemacht und festgestellt, dass Beides auch sehr gut harmoniert. 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Das erste Mal habe ich von Mamools bei ARTE`s "Zu Tisch im Libanon" gehört. Die junge Frau hatte damals selbst Mamool zum ersten Mal gemacht. Entgegen den Rezepten, die ich im Internet gefunden habe, wurden die Mamools aus Hefeteig hergestellt und in Öl gebraten. es sah sehr lecker aus. 
Ich esse ja sehr gern Plätzchen. Bisher kannte ich eher nur welche, die eigentlich nur aus Teig bestanden und vielleicht noch ein Topping hatten. Die Variante, die Plätzchen zu füllen, ist eine wundervolle Idee. Ich war sofort Feuer und Flamme und habe die originale Dattelfüllung durch getrocknete Pflaumen ersetzt. Dabei hatte ich mir überlegt, welche Gewürze zur Pflaume passen und kam auf Zimt, Nelke und Sternanis. Das Köcheln in meinem selbstgemachten Mirabellenlikör hat den Pflaumengeschmack noch verstärkt. 
Die Verbindung des ziemlich neutralen Teiges und der süßen Füllung machen dieses Gebäck sehr angenehm im Geschmack.
Das nächste Mal hoffe ich, kann ich euch die Plätzchen mit Dekor zeigen, mir fehlt nämlich noch ein Mamoollöffel.

Ich habe zu den Mamools einen Kaffee mit Rosenblütenkaffegewürz getrunken. 
Aber auch ein Gewürztee würde gut passen.

 
Donnerstag, 13. Februar 2015

Auf der Suche nach orientalischen Gerichten stieß ich auf den Blog von "Kochbuch für Max und Moritz". Dort fand ich ein interessant klingendes Rezept mit Auberginen- Imam Bayildi. Die Übersetzung von İmam Bayıldı soll demzufolge soviel bedeuten, wie "Da haut’s den Iman um" oder "Da war der Iman entzückt". Der Legende nach soll ein Iman wegen des überaus köstlichen Geschmacks vor Entzücken in Ohnmacht gefallen sein, als er es zum ersten Mal probierte. Eine andere Quelle soll berichten, dass der Iman nicht wegen des Essens, sondern der schönen Frau wegen, die es ihm auf spezielle Art und Weise präsentiert haben soll, in Ohnmacht gefallen sein. Im Türkischen ist das Wort bayıldı doppeldeutig zu verstehen, es bedeutet sowohl entzückt als auch in Ohnmacht fallen.

Freitag,13. Februar 2015

Morgen ist Valentinstag, überall fliegen irgendwelche Herzchen durch die Luft und das Internet. Aber natürlich wollte ich auch etwas Besonderes für diesen Tag zaubern. Was passt da besser, als eine schöne arabische Köstlichkeit. Und so habe ich mir für diesen Tag Basbousa, einen arabischen 
Grießkuchen ausgesucht. Allerdings habe ich diesem meine eigene Note gegeben, indem ich ihn gefüllt habe. Diese Füllung besteht einfach nur aus grob gehackten Walnüssen und Datteln.  
Ich muss hier mal sagen, dass ich Datteln sehr gern in der Küche verwende. Sie haben einfach einen tollen Geschmack und ersparren oft den Zucker. Ab und zu wandert natürlich auch eine in meinen Mund:-)

Donnerstag, 11. Februar 2015

Die Idee habe ich auf "kochmeister.de" gefunden. Schon allein der Name "Floden Fluden" hatte meine Aufmerksamkeit erreget. Dahinter versteckte sich ein jüdischer Kuchen mit 4 verschiedenen Füllungen. Die Füllungen bestehen aus Mohn, Walnüssen, Äpfeln und Pflaumen, die mit weiteren Zutaten zubereitet werden. 
Alles in Allem hörte sich die Zubereitung nach etwas mehr Arbeit an, aber die Autorin versprach, dass man für den Aufwand mit einem tollen Geschmackserlebnis entschädigt werden würde. Und so war es auch. Unbedingt nachbackenswert :-)

 
Sonntag, 08. Februar 2015

Am Samstag war ich in Berlin, um etwas Markthallenflair zu schnuppern. Und da gibt es ja so einige. In der Zunfthalle habe ich dann  ein wunderbares Maishähnchen entdeckt und mitgenommen. Im Übrigen- es war mein erstes Maishähnchen. 
So, nun hatte ich dieses, wirklich tolle Exemplar von etwa 2 kg auf meinem Küchentisch liegen und wußte nicht so recht, wie ich es zubereiten solte. Dieser tolle Vogel sollte schon ganz besonders werden. Und dann wurde ich fündig, auf "onepieceaweek"- Zitronen-Riesling-Maishähnchen im Bräter. Mir ist schon beim Lesen des Rezeptes das Wasser im Mund zusammengelaufen. In diesem Gericht fanden sich alle Zutaten, die ich auch sehr gerne mag. Besonders hatte mich dabei  interessiert, wie sich die Füllung aus Zitronen, Knoblauch, Rosmarin und Zitroenthymian geschmacklich niederschlagen würde. Gemacht, und eine gewisse Aufregung war beim ersten Maishähnchen schon dabei, getan . Der Vogel kam in die Röhre und sah im Laufe der Garzeit immer besser aus und erst der Geruch. 
Es war ein Gaumenschmaus zusammen mit dem restlichen Riesling.
Unbedingt nachkochenswert.
Dankeschön an "onepieceaweek". 

Donnerstag, 31. Januar 2015

Orientalisches Gebäck mit all seinen feinen Gewürzfacetten ist für mich zu einem unbedingten Muß am Tag geworden. Und so habe ich beim Schmöckern im Blog "Brot und Liebe.net" dieses wunderbare Rezept gefunden. In Persien wird Ghotab nur zu bestimmten Anlässen, z.B. dem Neujahrsfest, gebacken. 
Entgegen dem Originalrezept, in dem die Füllung nur aus Walnüssen besteht, habe ich einfach noch eine Handvoll Datteln dazu gegeben. Und das Ergebnis war so toll, dass nach 2 Tagen schon wieder alles Geschichte war. Ich finde, dass die Datteln, den ohnehin schon tollen Geschmack nicht nur verstärken, sondern dem Gebäck eine gewisse Feuchtigkeit verleihen. 
Dazu einen Gewürztee oder eine Kaffee mit Gewürzen und man ist im Paradies:-)

Samstag, 24. Januar 2015

Als ich dieses Rezept gelesen habe, fand ich die Zusammenstellung von gepökeltem Fleisch und Dörrobst sowie Zimt äußerst interessant.
Eigentlich bin ich jemand, der nicht gern Früchte zu Fleisch und Fisch ist. Aber ich habe mich auf dieses Abenteuer eingelassen und es hat sich gelohnt. Man wird mit einem tollen und angenehmen Geschmack verwöhnt. Hier wird das Salzige des Kasslers von dem süßen Geschmack des Obstes angenehm abgeschwächt. Die Früchte haben einen leichten Biß und sind nicht weich oder glitschig zerkocht. Die Zitronenschale, die mitgeschmort wird, gibt dem Gericht einen ganz leichten und angenehmen Zitrusgeschmack. Unbedingt probieren. Dazu passen sehr gut Kartoffelklöße oder auch Kartoffeln. 

Samstag, 24. Januar 2015

Eines meiner Lieblingsplätzchen sind Frankfurter Bethmännchen. Die mache ich allerdings nur zu Weihnachten.
Es wird berichtet, dass die Bethmännchen im Jahr 1838 von dem Pariser Konditor Jean Jacques Gautenier erfunden worden seien, der Anfang des 19. Jahrhunderts Küchenchef im Hause des Bankiers und Ratsherrn Simon Moritz von Bethmann war. Ursprünglich seien die Bethmännchen mit vier Mandelhälften bestückt gewesen, eine für jeden der vier Söhne Bethmanns (Moritz, Karl, Alexander und Heinrich). Nach dem Tode Heinrichs im Jahr 1845 sei fortan eine Mandelhälfte weggelassen worden. Diese Legende ist allerdings umstritten, zumal Simon Moritz Bethmann schon 1826 verstorben war. Wahrscheinlich sind die Bethmännchen daher schon älter.

Das Grundrezept besteht aus Marzipan, gemahlenen Mandeln, Eiern und Rosenwasser. Das Ergebnis ist ein wunderbar weiches Gebäck.
Wenn man jetzt nur noch Mohn und getrocknete Aprikosen dazu fügt, hat man diese Leckerei noch etwas köstlicher gemacht.

Herzlich willkomen bei Chaos Köchin!
Schön, dass ihr meine Seite besucht. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern nach Rezepten, Tricks und Ideen aus meiner Küche und Töpfen fremder Länder. Freue mich aber auch über jede neue Anregung, um meine Küche ins Chaos zu stürzen. Denn mein Name ist Programm!





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